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1. OÖ-Klimagipfel Linz

  • wiesinger-thomas
  • 19. März 2019
  • 1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 20. März 2019

Helga Kromp-Kolb rechnet vor


bezugnehmend auf den Vortrag ihres Vorredners Stefan Rahmstorf vom PIK (https://www.youtube.com/watch?v=V-sWtbQXpmY) rechnet Dr. Helga Kromp-Kolb vom Zentrum für Globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der BOKU Wien vor:

Das CO2 Budget das uns weltweit noch zur Verfügung steht beträgt etwa 600 Gigatonnen (wohl gemerkt: eines Gases!, zur Verfügung steht, heisst: es darf noch so viel CO2 in die Atmosphäre eingebracht werden, sodass die Erderwärmung auf etwa 1,8 Grad begrenzt wird). Österreich hat ca. ein Tausendstel der Weltbevölkerung, also steht uns ein Tausendstel des Gesamtbudgets zu. Wir Österreicher emittieren derzeit etwa 80 Millionen Tonnen im Jahr, also reicht das Budget für 8 Jahre, wenn die Emissionen unverändert bleiben. Dann wäre 2025 Schluss.

Wenn wir mehr als 8 Jahr Zeit haben wollen, müssen wir möglichst schnell unsere Emissionen reduzieren, dann reicht das Budget länger.

Das ist noch positiv für Österreich gerechnet, denn ethisch korrekt sollten wir den Schwellen- und Entwicklungsländern ein gröseres Stück vom Kuchen lassen (Bemerkung: Das bedeutet Climate Equity, die derzeit von den Schülern bei den Schulstreiks Fridays for Future eingefordert wird).

Derzeit ist in Österreich noch jede 2. Heizung fossil und 80% des Verkehrs fossil - daran sieht man wie gross die Herausforderung ist.


Kritik: Die Zahl der Jahresemission von 80 Mill.Tonnen bezieht sich auf 2017 - jetzt ist Frühlingsbeginn 2019 und noch ist eine Reduktion nicht bemerkbar.

Das vereinfachte Zahlenspiel stimmt dann, wenn wir in den Klimamodellen alle Einflussgrössen richtig eingebunden haben (Stichwort Permafrost) und wenn alle anderen Länder wetweit auch ihre Hausaufgaben machen.




 
 
 

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